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 arija

1985 -

Мания величия - Größenwahn

 

1986 -

С кем ты? -

Mit wem bist du?

 

1987 -

Герой асфальта -

Der Held des Asphalts

 

1989 -

Игра с огнём -

Spiel mit dem Feuer

 

1991 -

Кровь за кровь -

Blut um Blut

 

1995 -

Ночь короче дня -

Die Nacht ist kürzer als der Tag

 

1996 -

Сделано в России - (Konzertalbum)

 

1998 -

 Генератор зла -

Generator des Bösen

 

2001 -

Химера -

Chimäre

 

 2003 -

В поисках новой жертвы -

Auf der Suche nach einem neuen Opfer (Konzertalbum)

 

2003 -

Крещение огнём -

 Feuertaufe

 

2004 -

Живой огонь -

 Lebendes Feuer (Konzertalbum)

 

2006 -

Армагеддон -

 

2007 -

Пляска ада -

Höllentanz (Konzertalbum)

 

 

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Arija

ist eine Heavy-Metal-Band aus Russland

Im Frühjahr 1985 begannen Alik Granowskij und Wladimir Cholstinin an ihrem Debütalbum Manija Welitschija zu schreiben. Nachdem sie Wiktor Wekschtejn zum Verwalter ihrer künftigen Musikgruppe erhoben und sich die Erlaubnis, in seinem Studio aufzunehmen, gesichert hatten, gab es nur noch einige freie Positionen, die es zu besetzen galt. Von Lejsja Pesnja holten sie sich den Sänger Walerij Kipelow, Schlagzeuger Aleksander Lwow und Keyboarder Kirill Pokrowskij kamen Pojuschtschie Serdza. Damit bestand Arija beachtlicherweise gänzlich aus Ex-Mitgliedern anderer Musikgruppen, denn auch Granowskij und Cholstinin stammten aus der Gruppe Alfa.

Die Veröffentlichung des Debütalbums am 31. Oktober 1985 galt zugleich als die Geburtsstunde Arijas und wird bis auf den heutigen Tag von Arija jährlich gefeiert. Schon1986 kam nach dem Erfolg des ersten das zweite Album namens S kem ty? heraus. Mittlerweile hatte man sich extra für die Konzertauftritte auch einen zweiten Gitarristen ins Boot geholt. Andrej Bolschakow von der Gruppe Bim Bom besetzte künftig diese Position. Außerdem wurde Lwow, der nun weiterhin als Klangtechniker fungierte, von Igor Moltschanow (auch von der Gruppe Alfa) am Schlagzeug ersetzt. Arija errang bereits mit dem zweiten Album viele Plätze in den Hitparaden von allerlei Zeitungen.

 

Im Jahr 1987 zerrissen schwere Dispute die Gruppe und nach einer Tour im Januar quittierten Granowskij, Bolschakow, Pokrowskij und Moltschanow; nur Kipelow und Cholstinin blieben zurück. Wider Erwarten wurden die leeren Posten neu besetzt mit Witalij Dubinin als Bassist, Sergej Mawrin als zweiter Gitarrist und Maksim Udalow als Schlagzeuger; und nach einer gemeinsamen Tour waren auch alle Gerüchte über den Tod der Gruppe wieder aus der Welt geschaffen. Mit ihrem dritten Album Geroj Asfalta erzielten Arija im August 1987 erste Verkaufserfolge: über eine Million verkaufte Tonträger, alle Arija-Touren waren ausgebucht und ein Musikvideo zu  Uliza ros, deutsch: Straße der Rosen) mit tosenden Fanmassen konnte 1988 gedreht werden. Zudem traten in diesem Jahr Arija zum ersten Mal in Berlin vor 120.000 Zuschauern auf. Im Oktober des Jahres baute sich allerdings ein großer Konflikt zwischen der Gruppe und ihrem Verwalter Wekschtejn auf, wodurch Udalow frustriert die Gruppe verließ. Schließlich fand man Ersatz in Aleksandr Manjakin und auch der Verwalter wurde durch Jurij Fischkin ersetzt. Gemeinsam schrieb man nun am neuen Album Igra s ognjom, das 1989 herauskam.

1990 unterschrieben die beiden Mitglieder Dubinin und Mawrin einen Vertrag mit einer deutschen Musikgruppe und verschwanden nach München. Ihre Plätze wurden ersetzt durch Dmitrij Gorbatikow und Aleksej Bulkiin, jedoch kehrten schon fünf Monate später die beiden aus Deutschland zurück und man spielte ab August wieder in der alten Aufstellung. Im Oktober begannen die Arbeiten an dem nunmehr fünften Album Krow sa krow und nach einem ausgiebigen Festival zum fünfjährigen Jubiläum von Arija kündigte man an, die Gruppenaktivitäten ein wenig zurückzufahren.

1994 ließ die Gruppe wieder von sich hören, als sie ein eigenes Studio Aria Records gründete und einen Fünfjahresvertrag mit MOROZ Records unterschrieb. Arija tourte wieder in Deutschland zwei Wochen lang, wo sie Konzerte in sieben Städten gab (unter anderem im Hard Rock Cafe Berlins). Allerdings verschlechterte sich das Verhältnis zwischen der Gruppe und den Organisatoren im Verlauf der Tour zusehends. Nachdem diese beendet war, erschien auch Sänger Walerij Kipelow nicht mehr im Studio und man suchte zwischenzeitlichen Ersatz in Aleksej Bulgakow.

Im Januar 1995 verließ daraufhin Sergej Mawrin die Gruppe in dem Glauben, dass Arija ohne Kipelow einfach nicht erfolgreich sein könnte. Auch er wurde - zuerst nur zeitlich bedingt - durch Sergej Terentjew ersetzt. Terentjew wurde später aber permanentes Mitglied der Gruppe. Kipelow sang währenddessen für Master, eine Musikgruppe, die aus den alten Arija-Mitgliedern besteht, die 1987 die Gruppe verlassen haben. Kipelow kehrte jedoch zurück, nachdem MOROZ Records ihm mit Sanktionen wegen eines Vertragsbruches drohten und man begann mit der Aufnahme des neuen Albums. Vier Jahre nach der Veröffentlichung von Krow sa krow erschien dieses letztendlich gegen Ende des Jahres unter dem Namen Notsch korotsche dnja. Des Weiteren wurde noch ein Video zu Wosmi mojo serdze aufgenommen und der Verwalter wurde durch Sergej Sadora ersetzt. Die Gruppe veranstaltete wieder eine Reihe von Konzerten und nahm auch ihr erstes Konzertalbum Sdelano w rossii auf, welches wiederum 1996 erschien.

Im Sommer 1997 beschäftigte sich Arija auch mit zwei weiteren Projekten:

Einerseits schrieb Kipelow mit den ehemaligen Mitgliedern Mawrin und Granowskij an Smutnoje wremja und anderseits wurde  AwaRIJA durch Dubinin, Cholstinin und Manjakin realisiert. Außerdem schrieb man schon an dem neuen Album Generator sla, welches dann 1998 herausgegeben wurde.

Mitte 1999 schrieben Arija an dem Tributalbum Tribute to Harley-Davidson und zur Jahrtausendwende erschien 2000 Dwjesti-i-odna notsch. Die nunmehr sechzehn Jahre alte Gruppe veröffentlichte im April 2001 Chimera. Hervorzuheben wäre das Lied Schtiel, deutsch: Windstille, das Arija zusammen mit Udo Dirkschneider aufnahm, dem Sänger der deutschen Band U.D.O. sowie ex-Sänger von Accept. Dirkschneider nahm am Dreh des Musikvideos sowie an der folgenden Chimera-Tour teil.

Allerdings kam es bald wieder zu Spannungen zwischen den Musikern und der Verwaltung. Während der Tour  Klassitscheskaja arija, deutsch: Klassische Arie kündigte Sänger Kipelow an, dass er eine eigene Gruppe gründen möchte und weigerte sich, seine Stimme für das von Cholstinin und Dubinin bereits geschriebene Album zu geben.

Als die Tour, mittlerweile von der Verwaltung Grüne Meile (in Amerika der Weg von der Todeszelle zur Gaskammer) genannt, letztendlich in einem letzten Konzert namens Sudnyj djen, deutsch: Der jüngste Tag am 31. August 2002 gipfelte, verließen Kipelow, Terentjew und Manjakin die fünfköpfige Gruppe und gründeten tags darauf ihre eigene Musikgruppe, die sie zu Ehren ihres Sängers Kipelow benannten. Wiederum befand sich Arija in einer schweren Krise. Es kursierten Gerüchte, dass Cholstinin nun Arija völlig aufgeben würde und ebenfalls eine neue Gruppe namens Chimera startete. Doch letztlich fand man Ersatz für die verwaisten Posten. Aus der Gruppe Zooom sollte Artur Berkut künftig am Mikrofon stehen und Sergej Popow die zweite Gitarre spielen. Außerdem wurde Maksim Udalow für das Schlagzeug wieder zurückgeholt.

Schon Ende des Jahres arbeitete man gemeinsam an einigen neuen Varianten von Schtiel und Kolisej, deutsch: Kolosseum.

Auch ein neues Konzertalbum namens W poiskach nowoj schertwy, deutsch: Auf der Suche nach einem neuen Opfer)wurde 2003 veröffentlicht. Schon im selben Frühjahr erschien das neue Album Kreschtschenie ognjom, deutsch: Die Feuertaufe und damit auch ein Video zu Kolisej.

2004 erschien erneut ein Konzertalbum, diesmal mit dem Namen Schiwoj ogon, deutsch: Das lebendige Feuer, welches mit CDs und DVDs herausgegeben wurde.

Schon im Herbst desselben Jahres kündigte man das neue Album Armageddon an, das 2006 erschien.

Zuvor wurde aber noch der Auszug Tschudschoj, deutsch: Fremder veröffentlicht.

Zuletzt wurde 2007 ein neues Konzertalbum Pljaska ada, deutsch: Der Höllentanz herausgegeben.

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anzeiger-Schweiz